Ausrücker sind wesentlich für eine für eine sichere Funktion der Kupplung verantwortlich.

Die Einstellung zur Kupplung (Membranfeder) ist meist spielfrei.
Der Ausrücker läuft also bei drehender Kupplung ständig mit wobei
eine durch das Betätigungssystem erzeugte Vorlast dafür sorgt, dass
Membranfederzungen und Anlaufring des Ausrückers gleiche Drehzahlen besitzen. Eine Drehzahl-Differenz würde zu Geräuschen und Verschleiß führen.
Die Betätigungssysteme im PKW sind mechanisch (Seilzug) oder hydraulisch (Geber- / Nehmerzylinder) ausgeführt. Um eine geringe Drehzahl der Kugeln und eine bessere Schmierstoffhaltung für das Kugellager zu erreichen, ist der Innenring umlaufend.
Um unvermeidliche Toleranzen zwischen Motorblock und Getriebeglocke auszugleichen, sind Ausrücker selbstzentrierend (ca. 1,5mm radial verschiebbar) konstruiert.
Bei den ersten Kupplungsbetätigungen stellt er sich automatisch zentrisch auf die Membranfeder-Zungen ein.
Aus Gewichtsgründen werden die Gehäuse der Ausrücker zunehmend aus Kunststoff gefertigt.
Diese Ausrücker - Concentric Slave Cylinder - besitzen einen integrierten Nehmerzylinder.

Die komplette Einheit wird direkt am Getriebe befestigt.
Ein wesentlicher Vorteil der CSC-Ausrücker ist, dass die Ausrück-Gabel zwischen Ausrücker und Nehmerzylinder sowie deren Lagerungsstellen entfallen können. Sie kommen zum Einsatz, wenn schwierige Einbauverhältnisse für eine konventionelle Betätigung vorliegen.